6. Mai 2011
Persönlicher Verkehrssicherheitsbeitrag: Fit bleiben!
Das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, kann sich auch durch den Verlust an körperlicher Beweglichkeit und die Verschlechterung psychischer und psychomotorischer Funktionen erhöhen.
Es ist sicher kein Zufall, dass Kinder und Senioren ab 65 Jahren als Betroffene an der deutschen Unfallspitze stehen und das Risiko für Menschen über 75 Jahren noch einmal beträchtlich zunimmt.
Allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung muss die Verkehrssicherheitsarbeit darauf abzielen, dass die Menschen mobil und möglichst sicher bis ins hohe Alter bleiben.
Persönlicher Verkehrssicherheitsbeitrag: Fit bleiben
Sich körperlich und geistig fit zu halten, ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Verkehrs- und auch der sozialen Sicherheit sowie ein Schutz gegen Eigenunfälle (Stürze).
Die Mobilität und die Verkehrssicherheit können eingeschränkt werden durch den Verlust an körperlicher Beweglichkeit und die Verschlechterung psychischer und psychomotorischer Funktionen, insbesondere in Kombination mit Barrieren in der Verkehrs-infrastruktur. „Um möglichst lange mobil zu sein, benötigt man primär die eigene Mobilität und Beweglichkeit (und dies in allen Körperteilen). Regelmäßiges sich selbst ´Durchbewegen´ und Trainieren der Feinmotorik, der verschiedenen Rotationsfähigkeiten, der Reaktionsschnelligkeit, der Muskelkraft und der Sinneswahrnehmung bilden die Grundlage für Mobilität zu Fuß aber auch für die Nutzung von privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln“ (Kalbermatten, Urs 2007). „So wie es für Kinder wichtig ist, motorische Fähigkeiten zu erlernen, so wichtig ist es für Senioren, sich diese zu erhalten und fit zu bleiben“ (Zukunft finden GbR). „Mittlerweile (ist) wissenschaftlich belegt: […] Bewegung aktiviert und regeneriert das Gehirn, hält neben dem Körper also auch den Geist erfolgreich jung“ (www.in-form.de). „Zudem ist herausgefunden worden, dass die Kombination von geistiger und körperlicher Aktivität Demenz verzögern kann“ (Zukunft finden GbR). „Wer im Alter weiterhin seinen Muskelapparat fordert, fördert die eigene Muskelkoordination und erreicht eine Bewegungssicherheit… Eine physische Belastbarkeit schafft erst die Möglichkeit, dass Senioren aktiv am sozialen Leben teilnehmen können“ (www.in-form.de).
Quelle: www.senioren-sicher-mobil.de

