16. Mai 2011

Ein kleines Gerät - mehr Freiheit!

Was ist ein Hausnotruf?

Die Grundfunktion des Hausnotrufs besteht darin, im Ernstfall jederzeit Hilfe anfordern zu können. Dabei ist das Prinzip einfach: In der Wohnung gibt es eine Basisstation. Über einen Sender, der am Körper – zum Beispiel an einem Armband oder einer Halskette – befestigt ist, kann der Hilfesuchende per Knopfdruck eine Hausnotrufzentrale alarmieren. In Sekundenschnelle können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale Kontakt zum Anrufer herstellen und nach dem Grund des Alarms fragen. Erhalten sie keine Antwort, weil die Person beispielsweise bewusstlos ist, wird sofort ein Rettungswagen losgeschickt.

Mittlerweile gibt es zudem Geräte für den Gebrauch außerhalb der eigenen vier Wände. Diese können auch für bestimmte Zeiten – beispielsweise, wenn die Familie verreist ist – geliehen werden.

Der Hausnotruf stellt die schnelle medizinische Versorgung in akuten Notfällen sicher. Zusätzlich haben Nutzer die Möglichkeit, praktische Services wie Fahrdienste, Menüservice und Besuchsdienste anzufordern. Das alles funktioniert einfach, sicher und bequem per Knopfdruck!

Jeder Alarm geht zuerst bei der Hausnotrufzentrale ein. Dort entscheidet ein erfahrener Mitarbeiter über die weitere Vorgehensweise. Gerade für ältere Menschen ist das ein großer Vorteil: Sie wollen meist niemandem zur Last fallen und verständigen den Rettungsdienst in Notsituationen daher oft zu spät. Diese Hemmschwelle wird beim Hausnotruf durch den Sprechkontakt mit der Zentrale gesenkt. Und in Verbindung mit der einfachen Gerätebedienung wird die Akzeptanz des Notrufsystems erhöht.

Der Hausnotruf verhilft somit einer ganzen Generation zu mehr Freiheit – und trägt zur aktiven Kostensenkung im Gesundheits- und Pflegewesen bei!

Weitere Informationen finden Sie unter: www.initiative-hausnotruf.de und www.wirtschaftsfaktor-alter.de