24. Juni 2011

Fließende Bewegung – Wassergymnastik

Wassergymnastik – auch Aquagymnastik genannt – ist ein schonendes Gesundheitsprogramm, das sich sowohl den Auftrieb als auch die Widerstandskraft des Wassers zu Nutze macht. Die Übungen sind besonders geeignet für Übergewichtige, Menschen mit Wirbelsäulenproblemen, Gelenkschmerzen, Venenleiden, Gewebeschwäche und Patienten während der Rehabilitation.

Es gibt viele verschiedene Formen der Wassergymnastik, die oft gezielt für die Behandlung von Störungen oder zur Stärkung bestimmter Muskelgruppen angewandt werden. Eine Sonderform nennt sich Aquarobic. Hier folgt das Programm, wie beim Aerobic, dem Rhythmus von Musik. Bei Angeboten für ältere Menschen steht meist der Erhalt von Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit im Vordergrund.

Die Übungen werden in der Regel im hüft- oder brusttiefen Wasser ausgeführt. Auch Hilfsmittel wie Bälle oder Schwimmbretter kommen zum Einsatz. Natürlich macht Aquagymnastik in der Gruppe am meisten Vergnügen, und ein kompetenter Übungsleiter kann dabei helfen, Fehler zu vermeiden und effizient zu trainieren. Aber einige einfache Übungen kann man auch alleine durchführen:

Aufwärmen
einige Minuten im hüfthohen Wasser gehen

Beine
am Beckenrand festhalten und mit den Beinen so schnell wie möglich paddeln

Arme
im hüfthohen Wasser stehen und die Arme unter Wasser kräftig kreisen lassen oder Schaufelbewegungen ausführen

Bauch
sich rücklings am Beckenrand festhalten, abwechselnd die Beine strecken und die Knie zur Brust ziehen.