21. Juli 2011

Ausflug ins Grüne

Wenn man den Sommer in der Stadt verbringt, sorgt ein Ausflug ins Grüne für Entspannung und Erholung. Und wer gern ein bisschen mehr über die Welt der Pflanzen erfahren möchte, für den lohnt sich ein Besuch im Botanischen Garten. Diese Anlagen stehen meist unter der Verwaltung einer Universität oder Hochschule, weil die jeweilige Sammlung an Pflanzenarten seit jeher als Grundlage für wissenschaftliche Forschung genutzt wird.

Bereits im Jahr 1492 entstand in der Nähe von Dubrovnik das erste so genannte Arboretum. Unter diesem Begriff versteht man einen Botanischen Garten, der ausschließlich aus Bäumen und Sträuchern besteht. Heute bezeichnet der Name Arboretum meist nur eine Abteilung des Botanischen Gartens. Ergänzt wird sie z.B. durch das Alpinum – einen Steingarten, der Pflanzen aus der Alpenflora und anderen hochalpinen Regionen der Welt zeigt. Viele Botanische Gärten haben außerdem ein Tropenhaus.

Der erste deutsche Botanische Garten entstand im Jahr 1580 in Leipzig. Ziel bei der Einrichtung jeder dieser Anlagen war neben der Wissenschaft auch der Erhalt der Artenvielfalt. Bis heute sind für Besucher sämtliche Pflanzensamen, die in einem Botanischen Garten vorkommen, im so genannten Index Seminum zum Nachlesen zusammengefasst. Außerdem findet man hier interessante Anschauungsmaterialien, um die Botanik etwas näher zu studieren.

Eine nicht unwesentliche Funktion Botanischer Gärten ist neben der Wissenschaft natürlich auch die Erholung. Deshalb sind sie für die Öffentlichkeit zugänglich und oft parkähnlich angelegt – mit kleinen Zonen zum Beobachten und Verweilen. Der unten stehende Link führt Sie zum nächsten Botanischen Garten in Ihrer Umgebung:

www.verband-botanischer-gaerten.de