4. Nov. 2011

Ruhestand immer häufiger Unruhestand - Interviewpartner für soziologische Studie über Erwerbstätigkeit nach der Verrentung gesucht!

Immer mehr Menschen arbeiten über die heutige Rentengrenze hinaus. Die Gründe sind so vielfältig wie die Jobs selber: Neue Traumberufe werden aufgenommen oder alte Jobs müssen weiter ausgeübt werden, weil das finanzielle Auskommen nicht reicht. Durch steigende Altersarmut, den erwarteten Fachkräftemangel und die steigende Lebenserwartung in Deutschland wird Erwerbstätigkeit im Rentenalter in den nächsten Jahren wahrscheinlich weiter zunehmen.

Deswegen führt ein Projektteam unter der Leitung von Dr. Simone Scherger am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen das Forschungsprojekt „Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze im deutsch‐britischen Vergleich“ durch.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Emmy Noether-Programm gefördert und untersucht unter anderem:

- wer genau diese erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner sind,

- warum sie arbeiten

- und unter welchen Bedingungen sie arbeiten.

Sind Sie über 65, erhalten Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, gehen einer bezahlten Arbeit nach und wohnen in Norddeutschland? Dann würde das Forschungsteam sich freuen, wenn Sie sich melden! In dem Interview geht es um Ihre Erwerbstätigkeit und Ihre Erwerbsgeschichte, aber auch um weitere, mit dem Thema Rente und Arbeit verbundene Fragen. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre Erfahrungen und Sichtweisen als erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner. Die Interviews dauern meist etwa eine Stunde.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse und Rückfragen an: Anna Hokema (Zentrum für Sozialpolitik an der Universität Bremen),

e-mail: anna.hokema(at)zes.uni-bremen.de oder Tel. 0421-218-58 570

Ausführliche Informationen für mögliche InterviewpartnerInnen gibt es: hier

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.zes.uni-bremen.de/ccm/noether